Die Ergebnisse unserer Arbeit sind nicht ausschließlich an einer Form festzumachen,
sondern erfahren Wertigkeit und Bedeutungen in den unterschiedlichsten Relationen des
Gebrauchs. Entwerfen verstehen wir stets als einen sozial, ökonomisch und kulturell
relevanten Prozess. Daher sind wir überzeugt, dass man die Probleme im Design in der
Regel nicht subjektiv-ästhetisch bewältigen kann. Uns geht es um Haltungen, nicht um
Stilfragen. Haltungen artikulieren sich für uns durch Dialoge mit Partnern verschiedener
Disziplinen. Nur die Arbeit im Team macht die Interaktion von Fähigkeiten möglich, die
der Entwicklung von Strategien zur Durch- und Umsetzung relevanter Alltagsprobleme
vorausgeht. Aus dem zumindest partiellen Erkennen des Beziehungskomplexes von
Objekt und Gebrauch leitet sich unser Verständnis von gestalterischer Arbeit her: ein
reflexives Entwerfen. Dieser Ansatz legt nicht nur die Zusammenarbeit mit Vertretern
anderer Kompetenzen nahe, sondern fordert geradezu die Vernetzung und interdisziplinäre
Projektarbeit heraus.
Unsere Tätigkeitsbereiche sind in der Spanne zwischen Gegenstand, Prozess und virtuellem
Raum angesiedelt. Schwerpunkt bilden Themen der Mobilität sowie die Vergegenständlichung
von Novitäten auf dem Gebiet medialer Prozesse. Wir - das sind z.Z. acht
Produktdesigner, ein Team aus Spezialisten, das wiederum mit kompetenten Fachleuten
der unterschiedlichsten Disziplinen hoch vernetzt ist.
Realisierte Projekte entstanden unter anderem für: ART+COM, Berlin; BMW Group, München;
Expo 2000 Hannover; I-D Media, Berlin; Kranunion, Leipzig; Münchener Biennale,
München; Rheinbahn AG, Düsseldorf; Siemens Transportation Systems, Krefeld; Stadler
Rail Group, Berlin, Vossloh Kiepe, Düsseldorf.

Das büro staubach gibt es seit 1994, als Partner schlossen sich 1999 Christina Finger
und Nils Krüger dem Büro an. 2003 erfolgte die Umstrukturierung zur büro+staubach
gmbh. Gesellschafter sind: Prof. Helmut Staubach, Christina Finger, Prof. Nils Krüger und
Jan Bäse.